aquila nera

1974 Moto Guzzi T3 850

Café Racer

Cylinders: 2
Displacement: 850 CC
Horsepower: 59 hp
Weight: 253 kg
Top speed: 180 km/h
aquila

Story

1988 war ich in Rom unterwegs. Dort waren diese Maschinen keine Rarität, und ich kaufte gleich zwei. Eine hat ein Freund von mir bekommen und eine für mich. Ich weiß auch nicht mehr, wo die andere abgeblieben ist. Auf jeden Fall sah meine Maschine noch komplett original aus, Modellvariante T3. Nach und nach habe ich Hand angelegt um eine feine Balance zu erreichen zwischen dem Original, also die T3, einer V7 Sport und einer unsterblichen Le Mans. So entstand der Charakter, mit minimalen und eleganten "Café Racer" Züge.

Thumbs Up

Nur schwerer Stahl, alles mit echten Maschinenschrauben zusammengehalten. Armdicke Lager und simpelste Motorenkontrolle geben einem eher das Gefühl ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug zu fahren, doch der volle Sound und der geile Durchzug gibt's nur hier. Diese Guzzi trommelt los wie ein Güterwagon mit Raketenantrieb. Das muss man lieben.

Thumbs Down

Aaaah... die Prima Donna aus Italien. Schön ist sie allemal, diese Diva, aber sie verlangt verdammt viel Aufmerksamkeit. So ist es nicht ungewöhnlich dass sie nach ein paar Wochen Einsamkeit in der Garage gar nichts mehr mit mir haben will. Anspringen ist schon viel verlang und von rund laufen ist nun gar nicht mehr die Rede. Man muss sie halt täglich lieben und pflegen, Gemütsschwankungen sind sonst nicht fern zu halten, man lässt sich ein wenig versklaven. Liebe will gelernt werden, so Erich Fromm, und man sagt er schrieb sein Buch "die Kunst der Liebe" nach tiefgründiger Unterhaltung mit einem Guzzista.

Mods

  • Selbstgefertigte Instrumentenarmatur
  • Selbstgefertigte Seitendeckel, von Grund auf mit Negativform und GFK
  • Lenkerendenblinker
  • Gabel und Bremse von der Le Mans 2
  • Schwarze Lafranconi's von der Le Mans 1 für richtiges Erdbeben
  • Rücklicht von der V7 Sport
  • Sitzbank von der V7 Sport